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Körperliche Untersuchung

Die wichtigste und erste Grundlage jeglicher Diagnosenstellung ist die gründliche klinische Untersuchung des Patienten. Sie legt ausführliches Augenmerk auf Schmerz (Schmerzwahrnehmung, Schmerzanamnese, Schmerzort, Schmerzart, Schmerzintensität), Schwellung, Bewegungseinschränkung, Funktionsverlust, Deformität und ggf. neurologische Symptome. Hierzu wird der behandelnde Arzt zumindest, aber meist nicht nur, die beschwerdebelasteten Areale anfassen (palpieren) und eine sog. manuelle Untersuchung durchführen.

Zur Dokumentation der Befunde eignet sich am besten die Neutral-Null-Methode. Aber auch eine Ganganalyse und eine neurologische Untersuchung von z.B. Lähmungszuständen und deren Ausprägung, Reflexprüfungen (Bild 2) oder Missempfindungen an der Haut, wie z.B. Kribbeln, gehören zur Untersuchung.