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Knorpeltransplantation

Die Erfolgsversprechende Methode beim Erhalt eines Gelenkes.

Hierbei handelt es sich um ein innovatives Operationsverfahren. Es ermöglicht Knorpelschäden mit Hilfe körpereigener Gelenkknorpelzellen zu behandeln und zum Ausheilen zu bringen.
Vor allem jüngere Patientengruppen profitieren von einer Knorpelzelltransplantation. Da an der Stelle des Knorpelschadens im Gelenk echtes Knorpelgewebe nachwächst, wird die Funktion des Knorpels wieder zuverlässig hergestellt.
An der Stelle des Knorpelschadens wächst vergleichbares Knorpelgewebe.


Zunächst wird bei einer ersten Gelenkspiegelung (Arthroskopie) körpereigenes Knorpelgewebe aus nicht belastungsaktiven Arealen entnommen. Daraus werden in einem Labor Knorpelzellen isoliert und kultiviert. Drei Wochen später bringt Dr. Cafaltzis in einer zweiten Arthroskopie die gezüchteten, körpereigenen Knorpelzellen in das geschädigte Gelenk hinein. Anfangs muss das Gelenk (z.B. das Knie) mindestens 8 Wochen entlastet werden um den Knorpel die Chance zu geben auf der Defektzone sich zu vermehren. Während der Entlastungsphase sollte das Gelenk ohne Belastung bewegt werden, um den neuen Knorpel ausreichend zu stimulieren und zu ernähren. Gehstützen sind in dieser Zeit also Notwendig. Nach ca. einem Jahr ist die Heilung vollständig abgeschlossen.


In der Regel wird die Knorpeltransplantation bei Patienten bis maximal 50 Jahre empfohlen, die lokale Knorpelschäden aufweisen und keine anderen Gelenkkrankheiten haben, wie z. B. Arthrose.
Lokale Knorpelschäden im Knie von maximal 10 Quadratzentimeter können noch behandelt werden.

Knorpeltransplantation bei neos-praxis

Knorpeltransplantation bei neos-praxis

Dr. Konstantinos Cafaltzis führt diese Operationen schon seit über 10 Jahren durch. Da das implantierte Material über die gleichen biochemischen Eigenschaften wie der körpereigene Knorpel verfügt (Eigenspende), wird es vom Organismus nicht als Fremdkörper abgestoßen.

Dennoch müssen nach der Operation Folgeuntersuchungen stattfinden, in der das Anwachsen des Transplantates untersucht und kontrolliert wird, wie z.B. die Kernspintomographie des operierten Gelenkes (nach 6 Monaten).

Tipp von Dr. Cafaltzis zur Erhaltung des Knorpels, ist die „kontinuierliche Bewegung“ und Muskelaufbau mehrmals in der Woche, denn der Knorpel ist zwar trainierbar, braucht aber länger als die Muskeln.

Der Nachbehandlungsplan bei einer matrixgekoppelte Knorpelzelltransplantation am Kniegelenk (MACT) Femur(Oberschenkelrolle) sieht wie folgt aus:

1- 6 Woche nach der Operation (Therapie mit der Motorschiene/ CPM)

• Direkt nach der Operation wird das Kniegelenk mittels Mecronschiene in 0° Stellung für 24 Stunden ruhiggestellt
• 24 Stunden nach der Operation wird mit passiven Bewegungsübungen auf der Motorschiene (CPM-Schiene) begonnen
• Der zeitliche Umfang der Motorschienenbeübung sollte mindestens 2 bis 4 Stunden täglich betragen
• Sohlenkontakt für 6 Wochen, weitere 2 Wochen Teilbelastung von 20kg Körpergewicht, ab der 9. Woche zunehmende Vollbelastung.
• Das Bewegungsausmaß ist für Extension/Flexion schmerzadaptiert nicht begrenzt
• Lagerung in Extension erlaubt
• Übungen/KG mit geschlossener kinematischer Kette
• Ggfs. Kryotherapie und Man. Lymphdrainage

7 – 12. Woche nach der Operation (Bewegungstraining)

• Ergometertraining ohne Widerstand
• Vollbelastung ab der 9. Woche erlaubt
• Nach 6 Wochen, 3, 6, 12, 24 Monate ambulante Wiedervorstellung zur klinischen und ggf. im Verlauf MR-tomographischen Untersuchung
ab 13. Woche nach der Operation (Muskel- und Koordinationstraining)
• Beginn des Muskelaufbautrainings unter physiotherapeutischer Anleitung
• Ergometertraining auf mittlerer Stufe

Wenig belastende Aktivitäten wie Radfahren oder Schwimmen sollten nicht vor 6 Wochen und sportartspezifische Belastungen (Tennis, Squash, Skifahren etc.) nicht vor 6 bis 10 Monaten nach der Operation aufgenommen werden.
Immer nach Rücksprache mit Operateur!

Der Nachbehandlungsplan bei einer matrixgekoppelte Knorpelzelltransplantation am Kniegelenk (MACT) Patella/Trochlea (Kniescheibe) sieht wie folgt aus:

1- 6. Woche nach der Operation (Therapie mit der Motorschiene/ CPM)

• Direkt nach der Operation wird das Kniegelenk mittels Mecronschiene in 0° Stellung für 24 Stunden ruhiggestellt
• 24 Stunden nach der Operation wird mit passiven Bewegungsübungen auf der Motorschiene (CPM-Schiene) begonnen
Der zeitliche Umfang der Motorschienenbeübung sollte mindestens 2-4 Stunden täglich betragen
• Das Bewegungsausmaß ist für Extension/Flexion begrenzt in Orthese auf
• 1-2 postoperativen Woche 0-0-30°
• 3-4 postoperativen Woche 0-0-60°
• 5-6 postoperativen Woche 0-0-90°
• Ab der 7. Woche frei
• Vollbelastung in Extension bei Bewegungslimitierung durch Orthese
• Passive Streckung bis zur Nullstellung erlaubt, dabei flächige Handanlage von proximal an der Patella zur Führung der zentrierten Gleitbewegung
• Lagerung in Extension erlaubt
• Keine aktive Streckung gegen Widerstand in den ersten 12 Wochen
• Ggfs. Kryotherapie und Man. Lymphdrainage

7. – 12. Woche nach der Operation (Bewegungstraining)

• Ergometertraining ohne Widerstand
• Vollbelastung weiterhin erlaubt
• Die Orthesenbehandlung kann jetzt beendet werden ohne Beugelimitierung
• Nach 6 Wochen, 3, 6, 12, 24 Monate ambulante Wiedervorstellung zur klinischen und ggf. im Verlauf MR-tomographischen Untersuchung nach Rücksprache mit Operateur
ab 13. Woche nach der Operation (Muskel- und Koordinationstraining)
• Beginn des Muskelaufbautrainings unter physiotherapeutischer Anleitung
• Ergometertraining auf mittlerer Stufe
Wenig belastende Aktivitäten wie Radfahren oder Schwimmen sollten nicht vor 6 Wochen und sportartspezifische Belastungen (Tennis, Squash, Skifahren etc.) nicht vor 6 bis 10 Monaten nach der Operation aufgenommen werden.
Immer nach Rücksprache mit Operateur!