Manuelle Therapie

Manuelle Therapie bedeutet: Arbeiten mit den Händen! Der Therapeut verwendet spezielle Handgriffe, Mobilisationstechniken und manchmal Impulse, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit von Gelenken wieder herzustellen bzw. zu verbessern. Es wird besonders Wert auf die genaue Position der Hände, die Bewegungsrichtung und den Krafteinsatz gelegt.
Bevor ein individueller Therapieplan erstellt wird, untersucht der Therapeut die Gelenke, die Muskelfunktionen, die Bänder und die Koordination der Bewegungen, um eine Störung zu lokalisieren. Es kann sein, dass ein Gelenk intakt ist und trotzdem Schmerzen verursacht oder in seiner Funktion gestört ist. Dann spricht man über eine Blockade.

Solche Blockaden können z.B. sein:

  • eine geschrumpfte Gelenkkapsel – dies kann z.B. nach Ruhigstellung eines Gelenkes aufgrund einer Verletzung passieren
  • verspannte oder verkürzte Muskulatur eines Gelenks, z.B. nach Fehlbelastung oder einseitigem Training
  • arthrotische Veränderungen des Gelenkknorpels, z.B. wenn es zu wenig bewegt wird oder unter zu hohem Druck steht
  • Einengung eines Nervs

Ziel der manuellen Therapie ist es, die Beweglichkeit und das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln, Bändern und Nerven wieder herzustellen. Der Therapeut verwendet dafür entweder eine passive Technik an, die mit den Händen ausgeführt wird oder spezielle Übungen, die der Patient machen muss, um das Gelenk und die Muskulatur zu festigen und zu stabilisieren. Manchmal ist ein Impuls nötig, wie z. B. das Lösen einer Blockade der Wirbelsäule.

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